2 März 2019

Sonnenbrille mit Korrektur – ein Muss für Brillenträger

Sonnenbrille mit Korrektur – ein Muss für Brillenträger

Warum jeder Brillenträger eine Sonnenbrille mit Korrektur haben sollte.

Gehören Sie auch zu den Menschen, die Sonnenstrahlen einfach lieben? Die Natur, die frische Luft, die Wärme auf der Haut spüren – Outdoor-Aktivitäten bringen unsere Körper in Form, unseren Stoffwechsel auf Trab und machen einfach Spass. Dabei sollen unsere Augen nicht nur mit einer perfekten Sicht versorgt, sondern auch optimal vor der schädlichen UV-Strahlung geschützt sein.

Doch Brillenträger stehen bei heiterem Sonnenschein oft vor einem Problem: Entweder sie tragen ständig Kontaktlinsen und darüber eine Sonnenbrille oder nehmen die grelle Blendung in Kauf. Beides kann für die Augen über einen längeren Zeitraum störend sein. Damit das Lesen am Strand und das Velo fahren in die Badi ein wahres Vergnügen bleibt, muss eine korrigierte Sonnenbrille her.

Gewährleisteter Schutz vor UV-A und UV-B-Strahlung.

Was viele nicht wissen; nur weil ein Glas getönt ist, gewährt es noch lange keinen UV-Schutz. Die Tönung gewährleistet lediglich den Blendschutz. Daher ist das Tragen einer hochwertigen Sonnenbrille nicht nur stylisches Accessoire sondern für die Gesundheit unserer Augen unumgänglich. Relevant ist nicht der Wärmegrad der Sonne, sondern ihr UV-Gehalt. Was bei unserer Haut zu Sonnenbrand und irreparablen Schäden führt, ist für unsere Augen sogar noch gefährlicher. Die empfindlichen Zellen unserer Netzhaut sollten, auch wenn der Himmel bewölkt ist, vor allem um die Mittagszeit zwischen 10 und 16 Uhr, in den Bergen und am Meer durch einen guten UV-Filter geschützt werden. Kombiniert mit einer hochwertigen Tönung, die unsere Augen vor Blendung bewahrt, sind unsere Augen optimal versorgt.

Die geeignete Tönung finden.

Die Farbe und die Intensität der Tönung ist für den UV-Schutz zwar irrelevant, kann aber dennoch entscheidend zum „Wohlfühlfaktor“ beitragen. Glasblick empfiehlt, die Tönung gemäss Fassungsfarbe, eigener Vorliebe und der dafür vorgesehenen Aktivität auszusuchen. Eine braune Tönung wird von den meisten Kunden als „wärmer“, „freundlicher“ und „harmonischer“ empfunden, während eine graue Tönung als „kühler“ und „neutraler“ in der Farbgebung gilt. Daneben gibt es noch eine ganze Palette weiterer Farben, wie beispielsweise blau, grün etc., dennoch gelten die beiden Tönungen braun und grau unter den Sonnengläsern wegen ihrer zeitlosen Eigenschaft unumstritten als Favoriten.

Selbsttönende Gläser vs. Permanente Tönung.

Selbsttönende Gläser (auch phototrope -, einfärbende- oder variable Gläser genannt) zeichnen sich durch ihre flexible Tönungseigenschaft aus. Drinnen (z.B. in einem abgedunkeltem Raum) sind sie fast farblos, draussen im Freien färben sie sich ein. Selbsttönende Gläser werden oft von Personen getragen, die lichtempfindliche Augen haben und daher auch im Alltag ohne Sonnenschein eine leichte Tönung bevorzugen. Der grosse Vorteil bei solchen Gläsern liegt in der Einfachheit der Handhabung; die Sonnenbrille ist integriert und muss meist nicht mehr zusätzlich mitgeschleppt werden.

Die Tönungsintensität von selbsttönenden Gläsern variiert je nach UV-Gehalt zwischen 15 und 65 Prozent und ist somit nie so dunkel wie eine permanente Tönung von 85 Prozent. Selbsttönende Gläser haben die Eigenschaft, bei kalten Temperaturen im Winter etwas dunkler als im Sommer zu werden.

Um sich für oder gegen ein selbsttönendes Glas zu entscheiden, gilt es herauszufinden, wo man die Brille am meisten einsetzen möchte. Beim Autofahren beispielsweise kann eine permanente Tönung von 85 Prozent sinnvoller sein, denn die meisten Autos verfügen über einen UV-Schutz in der Windschutzscheibe, der das Einfärben von selbsttönenden Gläsern nur bedingt möglich macht. Selbst bei voller Sonneneinstrahlung werden diese Gläser nie so dunkel wie eine „richtige“ Sonnenbrille, was bei starker Blendung etwas stören kann. Die permanente Tönung von 85 Prozent hat hier den Vorteil, dass die Blendung sicher und zuverlässig reduziert wird.

Eine Sonnenbrille im Strassenverkehr.

Im Strassenverkehr ist eine Sonnenbrillentönung von maximal 85 Prozent erlaubt. Dunklere Tönungen gelten als „Gletscherbrillen“ und sind daher für die optimale Sicht beim Autofahren ungeeignet. Keine oder hellere Tönungen sind zwar zugelassen, können aber vor starker Blendung, zum Beispiel wenn die Sonne frontal ins Auto scheint, kaum schützen.

Die Möglichkeiten bei Korrektur-Sonnenbrillen.

Die gute Nachricht vorweg: Heutzutage können fast alle Sonnenbrillen, die beim Optiker ohne Korrektur gekauft, auch mit einer Korrektur versehen werden. Die Fassung sollte ein verglasbares Material wie Kunststoff (z.B. Acetat) oder Metall (z.B. Titan) aufweisen und nicht zu gewölbt sein. Mit der modernen Glastechnologie können unterdessen auch hohe Korrekturwerte verglast werden. Anders sieht es hingegen bei gewölbten (Sport-) Brillen aus, die sich nicht immer für optische Gläser eignen. Da die Korrektur auf die Wölbung hin umgerechnet werden muss, sind die Möglichkeiten gerade bei starken Hornhautverkrümmungen oder teils Gleitsichtglas-Korrekturen begrenzt, können aber auf Anfrage hin individuell geprüft werden.

Die moderne Beschichtungs-Technologie von Glasblick.

Sowohl bei farblosen als auch bei selbsttönenden (phototropen) Gläsern raten unsere Augenoptiker zu einer Super-Entspiegelung, die alle Reflexe weitestgehend reduziert. Bei Sonnenbrillentönungen von 85 Prozent wird neben einer Hartbeschichtung auch eine (Rückflächen-)Super-Entspiegelung empfohlen, denn nur so kann bei unterschiedlicher Winkelstellung der Sonne eine reflexfreie, brillante Sicht garantiert werden. Die empfohlenen Beschichtungen sind bei Glasblick jeweils unter den Produktlinien Komfort und Premium vollumfänglich enthalten und bieten dadurch maximalen Sehkomfort.